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Was sind Interkulturelle Gärten?

In Interkulturellen Gärten / Gartenprojekten begegnen sich Menschen mit unterschiedlichen ethnisch-kulturellen Hintergründen und aus verschiedenen sozialen Milieus, Lebensformen und Altersgruppen. Bei den in den Gärten Aktiven handelt es sich um Akteure, die nicht nur, aber häufig, alles zurückgelassen haben - nicht nur Hab und Gut, sondern auch soziale Bindungen und Zugehörigkeiten. Solche Zusammenhänge behutsam wiederherzustellen und den Menschen damit die Möglichkeit zu geben, ähnlich wie beim Wurzeln-Schlagen von Pflanzen neuen “Boden unter den Füßen” zu gewinnen, ist Sinn und Zweck dieser Projekte.

 

Sie tun sich mit der einheimischen urbanen Bevölkerung zusammen und schlagen Wurzeln. Interkulturelle Gärten sind grüne Schmelztiegel und Ideenwerkstätten mittendrin oder am Rande der Städte.

 

 

 

 

 

Die urbanen Gärten unterstützende Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis beschreibt die Interkulturellen Gärten in ihrer Seite wie folgt:

 

Seit Anfang der 1990iger Jahre bereichern Interkulturelle Gärten das Einwanderungsland Deutschland. In Interkulturellen Gärten begegnen sich MigrantInnen und Deutsche aus unterschiedlichen sozialen Milieus und Lebensformen. Beim gemeinsamen Bewirtschaften von Land mitten in der Stadt entstehen neue Verbindungen und Zugehörigkeiten.

Kosmopolitan und transkulturell
Interkulturelle Gärten gibt es heute in vielen Städten Deutschlands und in anderen europäischen Ländern. In einem Interkulturellen Garten verhandeln Akteure aus bis zu 20 Herkunftsländern ihre Wirklichkeit täglich neu. Aus der lebendigen - und keineswegs immer konfliktfreien - Praxis des gemeinsamen Gärtnerns ergeben sich quasi organisch weitere Schritte in die Mehrheitsgesellschaft.

Stadtökologie
Interkulturelle Gärten nutzen städtische Freiräume und sorgen für Artenvielfalt und ein besseres Mikroklima im Quartier. Sie zeigen: Eine andere Stadt ist möglich. Umweltschutz wird hier fast beiläufig betrieben. Das Säen, Ernten und Kompostieren ohne Chemie sensibilisiert für weitere Umweltthemen. Die hier erprobten Methoden setzen Impulse für transkulturelle Formen der Umweltbildung.

 

 

Lesen Sie mehr zum Konzept "Interkulturelle Gärten" auf den Seiten der

Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis

 

http://anstiftung.de/urbane-gaerten/interkulturelle-gaerten-ig

 

und auf

 

http://www.futurzwei.org/#87-stiftung-interkultur