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Gartenregeln

Gartenregeln im Interkulturellen Garten PERIVOLI ( Aug.2016)

 

  1. Nutzung von Beeten

Die zugeteilten Beete dürfen nur von den Mitgliedern und/ oder von ihren Familienmitgliedern und Partner/innen bewirtschaftet werden. Teilung oder Übertragung des Beetes auf andere ist nur nach Beschluss des Plenums möglich. Jedes Mitglied ist verpflichtet, sein/ihr Beet regelmäßig zu pflegen. Bei nicht ordnungsgemäßer Pflege ist das Beet abzugeben. Die Entscheidung hierüber wird im Plenum gefällt.

 

 

2. Keine Ernte vom Beet anderer!

 

Niemand darf vom Beet anderer Gartenmitglieder ernten. Es sei denn, dies ist ihm/ihr vom Nutzer/von der Nutzerin des Beetes ausdrücklich erlaubt worden. Bei Abwesenheit eines Mitglieds (z.B. in der Urlaubszeit) soll seine Vertretung rechtzeitig im Plenum benannt werden.

 

3. Obstbäume

 

Wer Obst für den eigenen Gebrauch erntet, sollte daran denken, dass auch andere gerne etwas haben möchten. Das Prinzip hier heißt: „Nimm etwas, aber lass genug für die anderen zurück“!

 

4. Gemeinschaftsarbeiten

 

Je nach anfallenden Arbeiten sind alle Mitglieder nach ihren Möglichkeiten verpflichtet, in dem Garten mitzuwirken. Neben den regelmäßig durchzuführenden Arbeiten, wie z.B. Rasenmähen, Häckseln, Gießen der Bäume und Gemeinschaftsbeete, umfasst dies hauptsächlich die gärtnerischen Gemeinschaftsarbeiten 12x im Jahr an den Samstagen, aber auch die Vorbereitung von bestimmten Veranstaltungen, die im monatlichen Plenum beschlossen werden (Tag der offenen Tür, Besuch des Migrationsbeirats mit Bürgermeister und Migrationsbeauftragten etc.). Wenn jemand zu den festgelegten Terminen nicht kommen kann, kann er / sie Arbeiten nach Absprache übernehmen und an einem anderen Tag erledigen.

 

5. Gartengeräte, Gartenmöbel, Werkzeuge und Gartenanlagen

 

Jedes Mitglied ist verpflichtet, nach der Arbeit die benutzten Geräte zu säubern und aufzuräumen. Alle benutzten Gartengeräte sind im Gerätehaus abzustellen, damit sie vor Regen geschützt sind. Die Gartenanlagen dürfen nicht beschädigt werden.

Bei sonstigen den Garten betreffenden Fragen wie z.B. Fragen, Beschwerden oder sonstigen Anliegen z.B. der Nachbarn ist der Vorstand zu benachrichtigen. Beim Verlassen des Gartens ist darauf zu achten, dass die Wasserhähne zugedreht sind und der Sprühaufsatz am Gartenschlauch befestigt ist.

 

6. Gartenhäuser / Toiletten / Schlüssel

 

Die Küchen und die Gemeinschaftsräumlichkeiten sollen immer in einem sauberen und ordentlichen Zustand hinterlassen werden. Die Mitglieder sollen auf Sauberkeit achten und die Toiletten regelmäßig in Abwechslung säubern und dafür sorgen, dass Toilettenpapier da ist. Die Mitglieder sind verantwortlich für das ordnungsgemäße Abschließen der Häuschen und der Gartentore. Bei Verlust der Schlüssel/Schlösser haften die Mitglieder. Die Schlüssel dürfen nicht ohne Genehmigung des Vorstands nachgemacht und an andere gegeben werden, die nicht Mitglieder sind.

 

7. Abfälle / Müll

 

Jedes Mitglied räumt seine/ihre Abfälle auf und nimmt diese sowie übrig gebliebene Speisen mit. Das heißt er/sie kümmert sich darum, dass auch die Abfälle seiner/ihrer Freunde und Besucher mitgenommen werden. Konkret bedeutet dies, dass jeder Gartennutzer verpflichtet ist, sich darum zu kümmern, dass im Garten keine Abfälle bleiben, außer der für den Komposthaufen (wie z.B. rohe Salatreste, Fallobst, u.a.). Alle anderen Abfälle werden mitgenommen (d.h. gegrilltes Abfallfleisch, Salate, Brote, etc.). Auch Verpackungen sollen mitgenommen werden.

 

8. Schäden

 

Jedes Mitglied haftet für alle Schäden, die von ihm/ihr selbst, seinen/ihren Angehörigen oder durch seine/ihre Gäste oder Freunde verursacht werden.Eltern haften für ihre Kinder.

 

9. Umgangsformen

 

Da in unserem Garten Menschen verschiedener Kultur, unterschiedlichen Alters, etc. mitwirken (Familien mit Kindern oder Senior/innen), ist eine respektvolle Umgangsform die Voraussetzung für ein erfolgreiches Zusammennutzen und Zusammenwirken.

 

10. Rücksicht auf Nachbarn

 

Bei allen Aktivitäten im Garten müssen wir die Interessen/Wünsche der Nachbarn berücksichtigen. Ein wichtiges Anliegen hier ist die Mittagsruhe von 13.00 – 15.00 und die Nachtruhe ab 22.00 Uhr an Werktagen (Montag bis Freitag), sowie Sonnabend ab 13.00 Uhr und ganztags an Feiertagen. Zu diesen Zeiten sollten auch keine Motorgeräte, wie z.B. der Rasenmäher, betätigt werden.

 

11. Feste mit Freunden, Familien oder Besuchern

 

Feste (Familienfeste bzw. Feste mit Freunden) sind willkommen; sie müssen rechtzeitig im Plenum oder beim Vorstand angekündigt werden. Feste sind nur erlaubt, wenn ein Gartenmitglied dabei ist, das die Verantwortung übernimmt, sodass alles so hinterlassen wird wie vorgefunden.

 

12. „Schenkungen“ von Möbeln/Geräten, o.ä.

 

Gebrauchte oder neue Möbel/Geräte/Haushaltsgegenstände sind nur nach Absprache mit dem Vorstand für den Gartengebrauch dort abzugeben.

 

13. Offenes Feuer ist in dem Garten nicht erlaubt!

D.h. Holz in jeglicher Form ist nur im Lehmbackofen zu verbrennen. Zum Grillen darf nur Holzkohle verwendet werden.

 

14. Das Mitführen von Hunden im Garten ist nicht erlaubt!

 

15. Das Übernachten im Garten ist nicht erlaubt!